Integriertes Klimaschutzkonzept

Ziel und Motivation des Integrierten Klimaschutzkonzepts

Die gravierenden Folgen des Klimawandels zeigen sich - weltweit, aber auch hierzulande - auf kommunaler Ebene. Längst findet die Energiewende nicht mehr übergeordnet, sondern vielmehr ganz konkret in den Kommunen statt. Um heutigen und kommenden Generationen ein energieeffizientes, emissionsgemindertes und dezentral versorgtes Gemeinwesen und damit dauerhaft Lebensqualität zu bieten, müssen Kommunen reagieren.
Ein Instrument zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele ist das Integrierte Klimaschutzkonzept auf Basis der BMU-Klimaschutzinitiative. Hierbei kann die Gemeinde Höpfingen nicht nur von vielseitigen CO2-Einsparmöglichkeiten, sondern zusätzlich von vielen Fördermöglichkeiten profitieren.
Ziel sind konkrete, gemeinschaftlich getragene Projekte zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung, die unsere individuellen Rahmenbedingungen im Gemeindegebiet Höpfingen berücksichtigen. Zentrales Element bildet die konsequente Einbindung vorhandener Kompetenzen und bürgerschaftlichen Engagements vor Ort. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bürgerinnen und Bürger sowie die jeweiligen lokalen Akteure.
Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Dementsprechend steht der Dialog zur Bürgerschaft und sämtlichen Akteuren im Vordergrund. Konkrete Anregungen, Ideen und Vorschläge aus dem Bürgerbeteiligungsprozess bilden den Grundstein für die Ableitung gemeinsam formulierter Maßnahmen.


Rahmenbedingungen

Vorhabentitel: „Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Höpfingen“
Zuwendungsempfänger: Gemeinde Höpfingen, Heidelbergerstr. 23, 74746 Höpfingen
Laufzeit: 01.01.2015 – 31.07.2016
Projektpartner: EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Adolf-Pirrung-Str. 7, 88400 Biberach
Förderer: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

                               BM Umwelt Naturschutz

Förderkennzeichen: 03K00785
Projektträger: Forschungszentrum Jülich (PtJ)

                              PtJ

Derzeit findet eine umfangreiche Datenerhebung und detaillierte Bestandsaufnahme statt. In einem ersten Schritt werden diese Daten für eine umfassende Energie- und CO2-Bilanz als Basis aller weiteren Arbeiten erfasst. Im Anschluss werden einzelne Verbrauchergruppen untersucht und daraus die technisch umsetzbaren Einsparpotentiale, die Potentiale zur Steigerung der Energieeffizienz in allen Bereichen sowie die Potentiale zur Nutzung Erneuerbarer Energien erhoben. Auf Basis der Ideen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Kommune werden dann gemeinsam Maßnahmen abgeleitet und formuliert.

Bisherige Projektschritte

In einer öffentlichen Auftaktveranstaltung wurden am

Donnerstag, dem 19.11.2015, 19:00 Uhr, Rathaus Höpfingen, Sitzungssaal

zunächst Inhalte und Schritte eines Klimaschutzkonzeptes vorgestellt. Danach wurden über kurze Impulsreferate Einblicke in die aktuelle Situation in Höpfingen vermittelt, Ursachen und Größe des persönlichen CO2-Fußabdrucks vorgestellt und aufgezeigt, wie sich Strom- und Heizwärmeverbrauch in privaten Haushalten einordnen lassen. Im Anschluss wurden –angeregt über Schlüsselfragen – Maßnahmenvorschläge der Anwesenden abgefragt, notiert und die Möglichkeiten im Plenum diskutiert. pdf2015_11_19_Auftakt_Höpfingen.pdf1.87 MB


Basierend auf den Rückmeldungen der Auftaktveranstaltung wurde am

Dienstag, dem 10.05.2016, 19:00 Uhr Rathaus Höpfingen, Sitzungsaal

ein Workshop angeboten, der die Themenfelder Solarenergienutzung und Optimierung der Gebäudehülle zum Inhalt hatte. pdf2016_05_10_Workshop_Höpfingen.pdf1.76 MB


Weitere Projektschritte

Aktuell wird an der Fertigstellung des Konzepts gearbeitet. Dies wird bis zum 31.07.2016 erfolgen. Eine Vorstellung der Ergebnisse im Gemeinderat ist nach der Sommerpause vorgesehen.

 

Maßnahmen vorschlagen

Sie haben bereits heute Vorschläge für konkrete Maßnahmen im Klimaschutzkonzept? Dann freuen wir uns über Ihre Vorschläge per Mail an:
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